Günstige und ungünstige
astrologische Aspekte für magische Experimente
Kein
ernstzunehmender Magier wagt sich an ein magisches Experiment
oder an ein bedeutsames magisches Projekt, ohne die
astrologischen Bedingungen zu kennen. Bestimmte Gestirnsstände
und Winkelbeziehungen zwischen den Planeten und anderen Faktoren
am Zodiak lassen magische Arbeit leichter gelingen als andere.
Über
welche astrologischen Kenntnisse sollte nun der Magier aktuell
verfügen, worauf kommt es aus magisch-astrologischer Sicht an,
wenn ich die Entscheidung für den Beginn magischer Arbeit von
astrologischen Bedingungen abhängig mache?
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Geburtshoroskop des
Magiers (Radix)
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aktuelles Horoskop des
Magiers (Solar)
und Tageskonstellationen (Transite)
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Wie stehen die Daten von 1)
und 2) zur magischen Arbeit oder zur anzurufenden Kraft
in Beziehung?
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Kosmisch-meteorologische
Vorbedingungen
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Sternenstunde
Anregungen zur Beurteilung astrologischer Qualitäten für die
magische Arbeit:
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Planet |
günstiger Aspekt |
ungünstiger Aspekt |
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Saturn |
in Wassermann
in Steinbock
Trigon oder Sextil von ...
Jupiter, Sonne, Mond |
Aspekte von Mars u.
Uranus
zu enge Konjunktion von der Sonne
("verbrannt") |
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Jupiter |
in Schütze
in Fische
Trigon und Sextil von ...
Venus, Mond, Neptun |
Aspekte von Mars
Quadrat und Opposition von ...
Sonne, Saturn, Uranus, Merkur |
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Mars |
in Widder |
alle Aspekte |
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Venus |
in Stier
in Fische
Trigon und Sextil von ...
Sonne, Uranus, Merkur,
Mond, Neptun, Jupiter |
alle Aspekte von ...
Saturn, Mars |
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Merkur |
in Zwillinge
in Jungfrau
im 9. Haus
Trigon und Sextil von ...
Jupiter, Venus, Saturn, Mond |
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Mond |
zunehmender Mond
in Krebs
in Stier
Trigon und Sextil von ...
zu einem oder mehreren Faktoren
besonders zu Jupiter |
Konjunktion von Mars,
Saturn |
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Sonne |
in Löwe
in Widder (15° - 20°)
Trigon und Sextil zu mehreren Faktoren |
Quadrat und Konjunktion
von Mond |
Die Beurteilung von Konjunktion
und Opposition sei dem erfahrenen Fachmann vorbehalten, hier
hilft kein Regelwerk. Im Übrigen sollte jede wichtige magische
Arbeit im schriftlichen Verlaufsprotokoll die astrologischen
Bedingungen berücksichtigen. Nur aus diesen Aufzeichnungen
entsteht die notwendige Erfahrung und ein geeigneter
Beurteilungsmaßstab. So kann ein Trigon vom transitierenden
Jupiter über den Radix-Mond des einen Magiers äußerst rasche
Ergebnisse bringen, während für den anderen die bekannte
"Trägheit" des Trigonal-Aspektes die Anschubkraft zum Gelingen
des Experimentes zu gering ist. Ein Quadrat (90°-Aspekt) muss
dem Arbeitserfolg nicht unbedingt hemmend im Wege stehen, die
spannungsgeladene Natur dieses Aspektes kann durchaus für
zusätzliche Energie sorgen. Dies muss der Magier jedoch selbst
in Erwägung ziehen.
Natürlich kann der Magier auch
die Aspekte von Uranus, Neptun und Pluto in die Beurteilung der
Zeitqualität für magische Experimente einbeziehen, doch
erfahrungsgemäß bringt dies wenig. Zum einen sind die Qualitäten
von Uranus, Neptun und Pluto astrologisch viel zu wenig
erforscht, zum anderen sind diese "Transsaturnier" nichts
anderes als "höhere Oktaven" der Planeten Mars (die höhere
Oktave ist Pluto), Venus (die Höhere Oktave ist Neptun) und
Merkur (die höhere Oktave ist Uranus).
Wer die Astrologie für seine
magische Arbeit benutzt, der sollte sich nicht mit
oberflächlichem Regelwerk begnügen, sondern fundamentales Wissen
besitzen.
Eine bequemere Methode ist, sich von einem erfahrenen Astrologen
die Arbeit abnehmen zu lassen und nach Mitteilung von
Geburtsort, -datum und -zeit sich eine schriftlich
ausgearbeitete
astrologische Analyse zukommen
zu lassen.
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