Kolorierung der geistigen
Welt
Das Phänomen der Farbenblindheit
findet man nicht selten im geistig-imaginären Bereich. Folgende
drei Übungen helfen diesem Manko bei etwas Ausdauer ab.
Für die magische Arbeit ist es von Bedeutung, alles so natürlich
wie möglich zu sehen, auch Farbe. Zudem sind diese Übungen
bereits Vorbereitung auf den nächsten Übungskomplex:
Imagination. Die Grundlage jedoch, die Imaginationsfähigkeit von
Farben, muss bereits im Vorfeld geschaffen werden, falls sie
nicht bereits vorhanden ist. Der Übende prüfe sich hierin
gewissenhaft. Die Übungen tragen im Wesentlichen dazu bei, die
Plastizität von Imaginationen - und damit ihre Wirkung - zu
erhöhen.
Imaginationen gehören der Empfindungswelt und ihrem Feinstoff
an, während die Stille Fähigkeit des kosmisch-geistigen Körpers
ist. Wir wissen, dass die Wirkung auf einer Ebene bereits auf
einer vorgeordneten Ebene veranlasst werden muss.
Übung 13 - Farbsicherung
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Wir nehmen liegend eine
entspannte Haltung ein und versetzen uns gleitend in die
verschiedenen Bewusstseinsstufen. Im Zustand vor der
Stille geben wir uns die Suggestion, ein Rechteck zu
sehen, in der oberen Hälfte rot, in der unteren grün.
Wir halten das farbige Rechteck solange wie möglich
fest.
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Nun nehmen wir die grüne
Farbe weg, Rot bleibt übrig. Rot dehnen wir nun aus über
den ganzen Hintergrund.
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Wir lassen wieder beide
Farben erscheinen (rot und grün) und nehmen die rote
Farbe weg. Grün dehnen wir aus über den ganzen
Hintergrund.
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Zum Abschluss löschen wir
auch Grün und gehen eine beliebige Zeit in die
ungestörte Stille und Dunkelheit.
Übung 14 - Alle Farben des
Regenbogens
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Vor der Stille setzen wir
die Suggestion, alle Farben des Regenbogens zu sehen.
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Sobald die Skala der Farben
erscheint, nehmen wir nach einem bestimmten Rhythmus
(Atem oder Herzschläge) eine Farbe nach der anderen
fort, bis zum Schluss Leere bleibt.
Übung 15 - Die individuelle
Farbe
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Wir erzeugen die Farbe, die
uns besonders angenehm ist und am leichtesten
vorstellbar.
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Ist die Eigenfarbe grün,
breiten wir sie über eine reizvolle Landschaft, die wir
imaginär aufbauen. Bei Rot wählen wir Feuer, das sich
ausbreitet, bei Blau den Himmel oder die Oberfläche
eines ruhigen Sees usw. Diese Eigenfarbe wird solange
wie möglich festgehalten.
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Nach ihrem Verlöschen gehen
wir in die Stille und verbleiben darin, solange es uns
angenehm ist oder sinnvoll erscheint.
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